Funktion & Ästhetik
Decken sich Ihre Vorstellungen einer zahnärztlichen Behandlung mit unseren Möglichkeiten, entwickeln wir einen Therapieplan entsprechend der gestellten Diagnose, den wir für Sie auch gerne schriftlich erstellen. Die Behandlung hat die Wiederherstellung des gesamten Kauorgans unter dem Aspekt Funktion - Komfort - Ästhetik zum Ziel. Dieses wird auch bestimmt vom zeitlichen und finanziellen Engagement des Patienten.
Die Therapie erfordert verschiedene Entscheidungen und Behandlungsschritte:
- Sofortmaßnahmen dienen der Schmerzausschaltung.
- Weitere Entscheidungen gelten der Entfernung nicht erhaltungswürdiger Zähne und der Berücksichtigung der Patientenwünsche.
- Provisorische Zielsetzung: Dem Patienten werden verschiedene Therapiemöglichkeiten präsentiert. Zahnarzt und Patient definieren eine gemeinsame provisorische Zielsetzung und das angestrebte Ergebnis. Im Verlauf dieser Behandlung können Situationen auftreten, die Änderungen der Vorgehensweise und des angestrebten Endproduktes zur Folge haben können.
- In der nun folgenden Initialphase werden vorbereitende Maßnahmen wie Extraktionen, Provisorien, Schienungen, Endodontie, Herstellung der Mundhygienefähigkeit, Einschleif- und Wurzelglättungsmaßnahmen durchgeführt.
- Die Reevaluation (I) nach Abschluß der Initialphase erbringt unter der Berücksichtigung der erlernten Fähigkeiten des Patienten und der biologischen Antwort des Organismus einen Befund, der zur definitiven Zielsetzung führt. Erst jetzt ist es in gewissen Fällen sinnvoll, die Entscheidung über die endgültige Versorgung zu treffen.
- In der nun folgenden Rekonstruktionsplanung wird das angestrebte Endprodukt und der Weg dorthin festgelegt.
- Dies ist nun die Korrektive Phase, in der endodontische und konservierende Maßnahmen, Provisorien, chirurgische Parodontaltherapie, Implantate und eventuell kieferorthopädische oder kieferchirurgische Maßnahmen durchgeführt werden. Anhand von aufwändigen, laborgefertigten Provisorien können funktionelle und ästhetische Möglichkeiten geprüft werden. Auch die PAR-Therapie wird hierdurch erheblich erleichtert, in der nach der Initialphase persistierende Entzündungen unter dem Aspekt einer ästhetischen Rekonstruktion behandelt werden. - Ziel einer erneuten Reevaluation (II) ist es, den bisherigen Behandlungserfolg zu bewerten und die Situation in bezug auf die geplante Rekonstruktion neu zu beurteilen und bei Bedarf zu revidieren.
- Hierzu kann eine zweite korrektive Phase notwendig werden, in der eventuell zusätzlich implantologische, chirurgische oder parodontologische Behandlungsschritte sinnvoll erscheinen.
- Nach einer Retentions- und Ausheilungsphase wird die Ausgangslage für die nun anzufertigende Rekonstruktion beurteilt: Reevaluation (III).
- In der nun folgenden Rekonstruktion wird das bisher durch Provisorien angestrebte Ziel einer funktionellen und ästhetischen Wiederherstellung des Kauorgans definitiv realisiert.
Nach größeren Eingriffen , v.a. chirurgischen, vergewissern wir uns telefonisch über den Verlauf der Wundheilung.



